Funktion hat viele Facetten

CSP: Wir gehen aufs Ganze

„CSP“ ist die Abkürzung für „Cranial-System-Prothetik“. Mit diesem Begriff verbinden sich ein ausgeklügeltes technisches Verfahren und ein grundlegendes berufliches Selbstverständnis. CSP steht für den Anspruch, das Know-how und die Leistungen eines Dentallabors mit richtungweisenden Erkenntnissen aus der ganzheitlichen Zahnheilkunde zu verbinden.

Ein Gebiss erfüllt seine Funktion nur dann in vollem Umfang, wenn auch seine Statik stimmt. Asymmetrisch auftretende Kaukräfte können sich über Kiefergelenke und Wirbelsäule bis zum Becken auswirken und erhebliche Beschwerden hervorrufen. Der CSP-Ansatz nutzt das Wissen um diesen Zusammenhang und entwickelt daraus praktische Werkzeuge und Methoden. Der Patient ist ein Ganzes.


CAD/CAM: Wir nehmen es genau

„CAD/CAM“ ist die Kombination aus computergestütztem Entwurf (CAD) und computergestützter Herstellung (CAM). Wir nutzen dieses Verfahren, um Zahnersatz auf der Grundlage digitaler Aufnahmen dreidimensional darzustellen, relevante Komponenten für die prothetische Versorgung am Bildschirm zu planen und im Anschluss automatisch zu fertigen. Ab August 2015 können wir auch die Funktionalität volldigital prüfen, mehr dazu unter „Artex-System“.

Zeit- und Materialersparnis, Präzision, Variabilität: CAD/CAM ist aus unserem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Hinsichtlich der technischen Ausstattung und relevanter Materialien haben wir mit der Sirona Dental GmbH und der Amann Girrbach GmbH zwei Partner gewählt, die in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Verarbeitung höchsten Qualitätsansprüchen genügen: unseren. Die steigende Zahl an Auftragsfertigungen für andere Dental-Labore unterstreicht, dass wir (auch) in dieser Disziplin einen exzellenten Ruf genießen.


Galvanotechnik: Gold in aller Munde

Die Galvanotechnik dient bei uns in der Hauptsache dem exakt berechneten Auftragen von Feingold. Zahnersatz, der auf diese Weise gefertigt wird, besticht mit einer Reihe von Vorzügen:

  • exzellente Passung, Toleranz 4 – 7 μm (tausendstel Millimeter)
  • maximaler Randschluss
  • optimale Gewebeverträglichkeit / Biokompatibilität
  • unbedenklich im Hinblick auf Allergien
  • lange Haltbarkeit, gesteigerte ästhetische Wirkung
  • verbesserte Oberflächenqualität (Mundhygiene)

Die Vergoldung herausnehmbarer prothetischer Arbeiten mittels Galvanotechnik ist ein bewährtes Verfahren, um den ästhetischen Aspekt mit einem Höchstmaß an Verträglichkeit zu verknüpfen.


Artex-System: Qualität mit Biss

Bei der Anfertigung jeder Art von Zahnersatz leistet der so genannte Artikulator wertvolle Dienste. Zunächst dient der Gesichtsbogen dazu, die Lage des Oberkiefers in Bezug auf Kiefergelenke und Schädelbasis zu ermitteln. Nach der Abnahme und Übertragung dieser Situation auf einen Vollwert-Artikulator können mit Hilfe von Gipsmodellen komplexe Kaubewegungen simuliert werden. Daraus resultiert eine Passgenauigkeit, die den Nacharbeitungs-Aufwand des Zahnarztes minimiert und die Eingewöhnungszeit der Patienten signifikant verkürzt.

Die Installation der System-Komponente „Ceramill Motion 2“ verknüpft den analogen Artikulator in einzigartiger Weise mit seinem digitalen Pendant.

Mit dem Artex-System der Amann Girrbach GmbH aus Pforzheim leisten wir dem Streben unserer Zahntechniker nach Präzision bestmöglich Vorschub.


Cerec Connect: Wir sind online

Digitale Abformung dank Intraoral-Scanner, Online-Übertragung der 3D-Daten ins Dental-Labor – was sich anhört wie Zukunftsmusik, ist längst Gegenwart. Die Zertifizierung als “Laborpartner für Digitale Abformung“ erlaubt uns, 3D-Datensätze qualitätsgesichert zu empfangen und zu verarbeiten. Damit sind wir in Reichweite aller Zahnärzte, die über eine entsprechende Ausstattung verfügen. Räumliche Distanz? Ist Schnee von gestern.

Für Patienten bedeutet die digitale Abformung den Abschied von einem Mund voll Abdruckmasse. Cerec Connect ist komfortabler, präziser und schneller als herkömmliche Abformungsverfahren – etwa bei Inlays, Onlays, Veneers, vollanatomischen Kronen, Provisorien und individuellen Abutments für viele Implantatsysteme.